{"id":893,"date":"2017-09-21T22:39:34","date_gmt":"2017-09-21T20:39:34","guid":{"rendered":"http:\/\/59261093.swh.strato-hosting.eu\/wordpress\/?p=893"},"modified":"2017-09-21T22:39:34","modified_gmt":"2017-09-21T20:39:34","slug":"hervorragendes-ergebnis-beim-wgkf-championship-in-bukarest","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.karate-maulbronn.de\/?p=893","title":{"rendered":"Hervorragendes Ergebnis beim WGKF Championship in Bukarest"},"content":{"rendered":"<p>Vom 12.-17.09.2017 fanden die Titelk\u00e4mpfe des World Goju-Ryu Federation Championships in Rum\u00e4nien statt. Weit \u00fcber 1000 Karate-Sportler aus 37 L\u00e4ndern von allen Kontinenten reisten zu diesem, alle zwei Jahre stattfindenden Event, an um sich in Bukarest miteinander zu messen.<\/p>\n<p>Leontien Wieber und Andr\u00e9 Henschel vom Goju-Ryu Karateverein Maulbronn wurden aufgrund ihrer Leistungen im vergangenen Jahr f\u00fcr den Start bei den Goju-Ryu World Championships nominiert. Die Erwartungen der Trainer wurden nicht entt\u00e4uscht. Andr\u00e9 errang bei den Junioren den 2. Platz und Leontien Wieber ebenfalls bei den Junioren einen phantastischen 3. Platz. In den Teamwettbewerben konnten beide mit ihren Teams jeweils die Goldmedaille f\u00fcr Deutschland erk\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Bereits am vergangenen Mittwoch startete die deutsche Delegation mit insgesamt 24 Athleten und zwei Trainern von Frankfurt nach Bukarest, um gleich am selben Abend das obligatorische Wiegen der Athleten hinter sich zu bringen. Am Donnerstag stand bei strahlenden Sonnenschein und 30 Grad, lockeres Training und eine Stadtbesichtigung auf dem Plan.<\/p>\n<p>Am Freitag ging es dann mit den Wettbewerben in der Disziplin Kata los. Da galt auch f\u00fcr die Kumitek\u00e4mpfer Anwesenheitspflicht, um die Deutschen Katastarter entsprechend anzufeuern. Am Samstag standen die Kumitewettbewerbe an. Um 14:00 Uhr starteten Leontien und Andr\u00e9 bei den Junioren zeitgleich. Den ersten Kampf konnte Leontien klar mit 5:0 Punkten gegen eine Rum\u00e4nin f\u00fcr sich entscheiden. Der zweite Kampf gegen eine K\u00e4mpferin aus Ungarn ging mit 6:6 unentschieden aus. Da Leontien aber den ersten Punkt im Wettkampf gemacht hatte, ging der Sieg an Leontien. Im dritten Kampf, dem Poolfinale, verlor sie gegen eine S\u00fcdafrikanerin klar mit 5:1 Punkten. In der anschlie\u00dfenden Trostrunde konnte Leontien sich erfolgreich gegen ihre Gegnerin aus der Ukraine durchsetzen und gewann mit 5:0 Punkten und damit den verdienten 3. Platz.<\/p>\n<p>Andr\u00e9 hatte in der ersten Runde ein Freilos. In der zweiten Runde traf er auf einen K\u00e4mpfer aus Usbekistan, der bereits in seinem ersten Kampf durch sein unsportliches Verhalten aufgefallen war. Andr\u00e8 gelang es durch geschickte Ausweichman\u00f6ver die Angriffe des Usbeken ins Leere laufen zu lassen und im Gegenzug direkt zu Kontern. Nach zwei Minuten Kampfzeit stand es 4:0 f\u00fcr Andr\u00e9. Im Folgenden Kampf traf Andr\u00e9 auf einen S\u00fcdafrikaner, den er mit 3:0 Punkten besiegen konnte. Im Finalkampf traf Andr\u00e9 auf seinen deutschen Teamkollegen und Bundeskaderathleten Florian Haas aus Schifferstadt. Bisher waren die beiden zwei Mal bei Turnieren aufeinandergetroffen. Die bisherige Bilanz war unentschieden. Das Problem der beiden Athleten ist, dass beide hervorragende Konterk\u00e4mpfer sind, was hei\u00dft, dass derjenige, der den ersten Punkt macht, vorrausichtlich auch den Kampf gewinnt. So verlief auch der Kampf. Keiner wollte angreifen. Dann riskierte Andr\u00e9 einen Angriff, Florian wich zur\u00fcck und konterte. 1:0 f\u00fcr Florian. Im weiteren Verlauf wurden Andr\u00e9s Angriffe abgekontert und er verlor mit 4:0 Punkten.<\/p>\n<p>Am Sonntag fanden dann die Teamwettbewerbe statt. Die M\u00e4dchen mit Leontien im Team hatten zun\u00e4chst ein Freilos und k\u00e4mpften danach gegen Rum\u00e4nien und gewannen klar mit 2:0 K\u00e4mpfen. In der folgenden Finalrunde trafen sie auf die Ukraine. Leontien lag in ihrem ersten Kampf schnell mit 2:5 Punkten hinten, konnte aber mit einer \u00fcberragenden Leistung das Blatt noch einmal wenden und gewann ihren Kampf in letzter Sekunde mit 7:5 Punkten. Gold f\u00fcr die M\u00e4dchen! Im Teamwettbewerb der Jungs hatten diese ebenfalls in der ersten Runde ein Freilos. In der zweiten Runde trafen die Deutschen auf das russische Team, das zuvor gegen die Italiener gewonnen hatten. Nach zwei K\u00e4mpfen stand es 1:1. Im dritten, entscheidenden Kampf konnte Andr\u00e9 seinen Gegner, den er schon aus dem Einzel kannte, erneut besiegen. Im Finale trafen die Deutschen auf das Team aus S\u00fcdafrika, das zuvor gegen die Usbeken gewonnen hatte, die wegen grober Unsportlichkeit disqualifiziert wurden. Hier entschieden die deutschen ihre K\u00e4mpfe klar f\u00fcr sich und gewannen verdient die Goldmedallie. Insgesamt konnte das deutsche Team 11 Goldmedaillen, 6 Silbermedaillen und 5 Bronzemedaillen erk\u00e4mpfen, so viele wie noch nie zuvor.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom 12.-17.09.2017 fanden die Titelk\u00e4mpfe des World Goju-Ryu Federation Championships in Rum\u00e4nien statt. Weit \u00fcber 1000 Karate-Sportler aus 37 L\u00e4ndern von allen Kontinenten reisten zu diesem, alle zwei Jahre stattfindenden Event, an um sich in Bukarest miteinander zu messen. 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